Die politische Neuordnung Afghanistansund die
Paschtunistan-FrageDr. Bernhard J. Trautner , Bonn 2002 Die Forderung nach einem
eigenen Staat für die Paschtunen, deren Siedlungsgebiet sich beiderseits der
heutigen Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan erstreckt, bestimmte nicht nur
die afghanische Innenpolitik, sondern in bislang unterschätztem Ausmaß die
Beziehungen der beiden Nachbarstaaten zueinander.
Abb.: Flagge
Paschtunistans einige Monate vor der Unabhängigkeit Indiens 1947, Illustration
Jaume Ollé Mit Ausbildung und
Einsetzung des Taliban-Regimes in Afghanistan verfolgte Pakistan nach dem Abzug
der Sowjetunion Ende der 90er Jahre erfolgreich zwei seiner wichtigsten
geopolitische Zielsetzungen: Das dominante Ziel war es, eine ordnungs- und
machtpolitische Anomie innerhalb Afghanistans zu verhindern; eine solche
zeichnete sich in den Jahren vor der Machtergreifung der Taliban bereits
deutlich ab. Wenig bekannt ist ein weiteres geostrategisches Ziel Pakistans,
nämlich vermittels der Einflussnahme auf die überwiegend paschtunischen Stämme,
aus denen sich die Taliban-Milizen ganz überwiegend zusammensetzen, den
Jahrzehnte alten latenten Grenz- und potentiellen Irredentakonflikt über die
Paschtunistanfrage zu verhindern. Karte (groß) :
Grenzregion Afghanistan-Pakistan (Paschtunistan) ,
(349KB) aus der Perry-Castañeda Library Map Collection
(University of Austin, Texas)
Die Verselbständigung der
Zauberlehrlinge 'Taliban' und die Renitenz der Machtqlique um Mullah Omar
gegenüber der auch von Pakistan unterstützten Forderung der USA nach
Auslieferung Usama bin Ladins bedeutet allerdings das vorläufige Ende dieses
Instruments pakistanischer Einflußnahme auf beide Problemkreise. Jede Neuordnung
des politischen Systems Afghanistans wird die Einbindung des paschtunischen
Faktors nicht nur aus Gründen der zwischen-ethnischen Beziehungen innerhalb des
Landes, sondern wegen der unmittelbaren geopolitischen Interessen des
pakistanischen Nachbarn zu gewärtigen haben. Der Beitrag zeigt die historischen
und politischen Dimensionen dieser Konfliktfeldes auf. Das 'Great
Game'
Seine historischen Wurzeln
hat der Konflikt im Streit um Einflußsphären zwischen den Großmächten
Großbritannien und Rußland, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im
'Great Game', dem 'großen Spiel' der Großmächte um Asien, führte Großbritannien
zweimal Krieg gegen Afghanistan (1838-42 und 1878-81), siegte schließlich, und
im Frieden von Gandamak (1879) wurde Afghanistan bezüglich seiner Außenpolitik
britischer Vormundschaft unterstellt. Um die Grenzen gegenseitigen Einflusses in
diesem Gebiet festzusetzen, ging in den Jahren 1887 bis 1895 eine
russisch-britische Kommission daran, die Grenzlinie in Afghanistans Nordosten am
Oxus und im Pamir zu fixieren. Afghanistan selbst musste aus seiner schwachen
Position heraus die Festlegung seiner Grenze akzeptieren, die das
Sieldungsgebiet der paschtunischen Stämme in zwei Hälften teilte. Am 12.
November 1893 unterzeichnete Afghanistan das nach dem Vertreter der britischen
Krone, Sir Henry M. Durand, bezeichnete Abkommen.
Bereits unter britischer
Herrschaft kam es zu erbittertem Widerstand der durch die Grenzziehung auf die
Staatsgebiete (Britisch-)Indiens und Afghanistans aufgeteilten paschtunischen
Stämme. Auf die Revolte 1897 in Waziristan reagierte der britische Vizekönig in
Indien mit der Schaffung der North-West Frontier Province (NWFP); bis zum Abzug
der Briten aus Indien 1947 wird er in diesem Gebiet jedoch faktisch keine
Herrschaft ausüben. Paschtunenaufstände 1930 in Peschawar und 1936-38 in
Waziristan folgen. Nach dem dritten anglo-afghanischen Krieg erlangt Afghanistan
1919 die Unabhängigkeit. Die paschtunische
Nationalbewegung im pakistanisch-afghanischen
Konfliktfeld
Mit dem Abzug der Briten
aus Indien verlagert sich der Konflikt auf die zwischenstaatliche Ebene.
Pakistan verhandelt vom November 1947 bis Juni 1948 mit Afghanistan um die
Einverleibung des geteilten Paschtunengebiets, während der britische
Teilungsplan für den indischen Subkontinent lediglich die Option eines
Anschlusses entweder an Indien oder an Pakistan vorsah. Am 18. Juni 1947 bringt
der Führer der 'Khoda-ye Khidmatgar' ('Gottesdiener'), der wichtigsten
Paschtunistan-Bewegung, Abdul Ghafar Khan, seine Forderungen bei den indischen
Politikern Gandhi und Nehru vor.
Bei der Bewegung, den 'Khoda-ye Chidmatgar' ('Gottesdienern'), handelte es sich um eine muslimische Reformbewegung, die bei Gandhi wegen ihrer unbedingten Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit hohes Ansehen genoss. Der aus dem Koran abgeleitete Gewaltverzicht und weitere Programmpunkte wie die Gleichbehandlung von Frauen, der Schutz von Minderheiten und die freiwillige Verpflichtung zur persönlichen spirituellen Selbstvervollkommnung waren umso bemerkenswerter, als sie der patriarchal-rigiden Ethik des "Paschtunwali", des bis heute gültigen Sitten- und Ehrenkodex der paschtunischen Stämme, diametral entgegenstanden. ( "The Servants of God in the North-West Frontier Provence of British India" ). Abb.: Flagge
Paschtunistans zur Unabhängigkeit Indiens 1947, Illustration Jaume Ollé
Zwei Jahre später rufen
paschtunische Stämme in Tria Bagli den Staat "Freies Paschtunistan" aus, eine
paschtunische Nationalversammlung wird am ebenfalls einberufen. Afghanistan
erkennt den neuen Staat sofort an und annulliert alle zwischen Afghanistan und
Pakistan geschlossenen Verträge, vor allem aber: den Durand-Vertrag. Der
anti-pakistanischen Propaganda Afghanistans folgt im Herbst 1949 eine
militärische Intervention auf pakistanischem Gebiet. Der US-amerikanische
Versuch, beide Staaten zum Einlenken in der Paschtunistanfrage und zum Beitritt
zu einem regionalen Verteidigungsbündnis unter amerikanischer Führung zu
bewegen, scheitert an der afghanischen Argumentation, nur ein selbständiger
Paschtunenstaat könne als Puffer gegen die sowjetische Aggression dienen.
1950 erneuert die
afghanische Regierung ihre Forderung nach Schaffung eines unabhängigen
Paschtunenstaates; es kommt zu Grenzzwischenfällen, und im September 1950
dringen afghanischen Truppen erneute auf pakistanisches Gebiet vor, werden
jedoch nach kurzer Zeit zurückgeschlagen. Vermittlungsversuche des Schahs von
Persien bleiben erfolglos. Paschtunistan im Kalten
Krieg
Der Beitritt Pakistans zum
Bagdad-Pakt 1955, der auf Betreiben der USA als mittelöstlicher Militärpakt und
Vorposten gegen die Sowjetunion konzipiert war, zieht durch die Parteinahme der
UdSSR auf Seiten Afghanistans eine Polarisierung des Paschtunistankonflikts nach
sich.
Als pakistanische Pläne bekannt werden, den bislang faktisch autonomen pakistanischen Teil Paschtunistans, die Nordwest-Grenzprovinz (NWFP), vollständig in Westpakistan zu integrieren, löst dies eine weitere zwischenstaatliche Krise aus. Nachdem der afghanische Premierminister Daoud Pakistan öffentlich droht, und pakistanische Vertretungen in Afghanistan von Zivilisten attackiert werden, bricht die Pakistan die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland ab. Afghanistan mobilisiert daraufhin seine Truppen, zieht sie an der Grenze zusammen und stellt förmlich die Legalität des Grenzverlaufs entlang der Durand-Linie in Frage. Erneut ergreifen die Großmächte Partei für ihre Klienten: auf der Konferenz der Southeast Asia Collective Treaty Organization (SEATO), einer südostasiatischen Entsprechung des Bagdad-Paktes, erklären die Mitglieder unter Führung der USA 1956 die bislang geltende Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan für verbindlich; Moskau dagegen unterstützt wiederum die afghanische Haltung. Erst aufgrund der Vermittlungsdienste des türkischen Premierministers Menderes stellen die Konfliktparteien ihre diplomatischen Beziehungen wieder her. Doch 1960 überschreiten afghanische Truppen erneut die Grenze nach Pakistan. Im folgenden Jahr nehmen die Kämpfe die bislang stärksten Ausmaße an, die diplomatischen Beziehungen werden erneut abgebrochen. Ruhe in der Paschtunistanfrage kehrt erst mit dem Rücktritt des afghanischen Premierministers Daoud ein. Verhandlungen unter erneuter Vermittlung des Schah von Persien führen 1963 zum Vertrag von Teheran.Die diplomatischen Beziehungen werden 1964 zwar wiederhergestellt, doch Afghanistan lehnt weiterhin die Anerkennung der Durand-Linie ab.
Die pakistanische 'forward
policy': Erste Versuche aktiver Einflussnahme im Zeichen des
'Islam'
Bis Anfang der 70er Jahre
des 20. Jahrhunderts nehmen die Konfliktparteien die Paschtunistan-Frage nicht
wieder auf.Doch als Daoud mit einem Staatsstreich 1973 wieder an die Macht in
Afghanistan gelangt, nimmt er den Fehdehandschuh wieder auf. Obwohl Afghanistan
zuvor im zweiten Kaschmirkrieg 1965 an der Seite Pakistans gegen Indien
gestanden hatte, bahnt sich wieder eine Krise zwischen den Nachbarstaaten an:
Nicht nur die erstarkende Autonomiebewegung in der Nordwest-Grenzprovinz (NWFP),
sondern auch jene im balutschischen Südwesten Pakistans unter Führung der
National Awami Party werden durch massive afghanische Propaganda unterstützt.
Afghanistan fordert nunmehr neben der Nordwest-Grenzprovinz nicht nur die
Einbeziehung der pakistanischen Verwaltungsprovinz Balutschistan, sondern auch
von Teilen des Herrschafts- und Kernlandes, der Provinz Pandschab, in den Staat
der Paschtunen. Im Gefolge eines misslungenen Coups gegen Daoud 1974 setzt in
Afghanistan eine breit angelegte Verfolgung der islamischen Opposition ein. Als
einige dieser Oppositionellen, darunter auch spätere Mudschaheddin-Führer gegen
die sowjetische Besatzung wie Ahmad Shah Masud, ins pakistanische Exil flüchten,
erblickt Pakistan bereits die Chance, über diese Gruppen Einfluss auf die
künftige innere Entwicklung Afghanistans zu nehmen. Noch unter der Regierung
Zulfikar Ali Bhuttos
werden afghanische
Studenten in geheimen Trainingscamps in der Nähe Peschawars für den Einsatz in
ihrem Heimatland militärisch ausgebildet . Ein erster Versuch des
pakistanischen Geheimdienstes Inter-Services Intelligence (ISI), der
Daoud-Regierung ein ernste Warnung zukommen zu lassen, die Paschtunistanfrage
nicht wieder zu beleben, endete gleichwohl noch einem Debakel: Die Studenten,
die einen Aufstand im Pandschirtal anzetteln sollten wurden von der Bevölkerung
fortgejagt. (Erst der Einmarsch der Sowjetunion wird den vom pakistanischen Exil
aus agierenden Gruppen Masuds, Gulbudin Hekmatyars oder Burhanuddin Rabbanis die
notwendige Unterstützung unter der Bevölkerung verschaffen sowie - im Gefolge-
dem pakistanischen ISI die gesamtstrategische Planung für den Widerstand gegen
die sowjetische Besetzung, die Vermittlung der
US-Finanzierung hierfür und
die Waffenauslieferung .) Die verschärften
Auseinandersetzungen zwischen Afghanistan und Pakistan werden zum Teil vor dem
Sekretariat der Organisation Islamische Konferenz (OIC) und der UNO ausgetragen.
Erneut versucht Iran, eine Vermittlerrolle zu übernehmen. Der internationale
Druck auf Afghanistan, seine intransigente Haltung aufzugeben wächst. Eine
Entschärfung des Konflikts ergibt sich, als Pakistan dem Nachbarland Hilfe für
die von einer Flut heimgesuchten Gebiete des Landes anbietet. Als 1979
Hafisullah Amin in Kabul an die Macht kommt, wird die Paschtunistanfrage in
deutlich zurückhaltenderem Ton angesprochen. Die Forderungen der paschtunischen
Stämme nach formaler Autonomie innerhalb Pakistans lassen im Gefolge des
sowjetischen Einmarschs in Afghanistan deutlich nach. Erschwert wird die
Formulierung solcher Forderungen ohnehin durch das seit 1977 in Pakistan
geltende Kriegsrecht unter Militärmachthaber Ziu ul-Haq. Dessen innenpolitische
Islamisierungskampagne hatte auch zum Ziel, den Einfluss der ethno-politischen
Parameter in der Paschtunistanfrage auf dem Wege der Verdrängung durch den
über-ethnischen Bezugsrahmen des Islam zu minimieren. Paschtunistan im heißen
Krieg
Auch in den Jahren der
sowjetischen Besetzung Afghanistans steuert Pakistan einen anti-afghanischen
Kurs, indem es breitwillig afghanische Flüchtlinge aufnimmt, die afghanischen
Widerstandsgruppen (Mudschaheddin) gegen die afghanische Regierung und die
Sowjetarmee unterstützt, sowie die amerikanische Militärhilfe an diese Gruppen
weiterleitet. Um Pakistan von dieser Haltung abzubringen, versucht Kabul, durch
eine Wiederbelebung der Paschtunistan-Frage innenpolitischen Druck im
Nachbarstaat zu erzeugen. Spätestens ab Ende des Jahres 1985 eskaliert der
Konflikt erneut. Bereits zuvor hatte die pakistanische Zentralregierung in
Islamabad den paschtunischen Stämmen in des autonomen Stammesgebiets innerhalb
der Nordwest-Grenzprovinz den traditionell üblichen Heroinschmuggel vorgehalten
und die Annahme von Unterstützung aus Afghanistan. Anderen Berichten zufolge
hatten paschtunische Stämme in diesem Gebiet einen unabhängigen Staat
ausgerufen. Nachdem Islamabad die Armee in die NWFP entsendet, kommt es zu
Bombenanschlägen in und um die Provinzhauptstadt Peshawar. Der innenpolitische
Druck auf die Militärregierung unter Zia wächst; Intellektuelle, vor allem in
der Nordwest-Grenzprovinz, fordern offen, Pakistan solle die Regierung in Kabul
anerkennen und die Unterstützung des afghanischen Widerstandes einstellen. Der
Oppositionspolitiker und Paschtunenführer, Wali Khan, Sohn des legendären Abdul
Ghafar Khan, der enge Beziehungen zu Kabul unterhält, fordert die Aufnahme
direkter Gespräche zwischen Pakistan und der afghanischen Regierung von Moskaus
Gnaden. 1986 dehnt Afghanistan seine Luftwaffen- und Artillerieangriffe auf
pakistanisches Grenzgebiet aus. Unter diesem Eindruck finden in Peshawar, dem
Sitze der afghanischen Widerstandsgruppen (!), nun täglich
pro-afghanischeDemonstrationen statt. Nach Bombenanschlägen dort, für die
Pakistan den afghanischen und den sowjetischen Geheimdienst verantwortlich
macht, zwingt Islamabad die Widerstandsgruppen, ihre Zentralen von Peshawar fort
zu verlegen. Dessen ungeachtet verletzt die afghanische Luftwaffe bis zum
Abschluss des Genfer Afghanistans-Abkommens 1988 mehrmals pakistanischen
Luftraum, und weiter kommt es zu Bombenanschlägen. Pakistanisches Militär rückt
mehrmals bis and die Grenzen des faktisch autonomen Stammesgebietes vor, ohne
indes effektiv gegen den Heroin-Schmuggel und die offen mit Kabul verbündeten
Stammesführer einzuschreiten. Zwischen letzteren kommt es zu bewaffneten
Auseinandersetzungen um Anteile im Waffen- und Rauschgiftgeschäft; sie greifen
zeitweise sogar auf die im Süden Pakistans gelegene Hafenstadt Karachi
über. Nach den Taliban – welche
Rolle für Pakistan?
In den Jahren der
afghanischen Selbstzerfleischung nach dem sowjetischen Abzug spielte die
Paschtunistanfrage weniger eine Rolle in der tagesaktuellen Politik, als
vielmehr in den geostrategischen Planungen Pakistans: Sie dürfte einen nicht
unerheblichen Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben,
die
paschtunischen Taliban als Ordnungsmacht von pakistanischen Gnaden im
zerfallenden Afghanistan zu etablieren . Die Tatsache, dass die
Paschtunistan-Frage in den fünf Jahren der Taliban-Herrschaft seit 1996 nicht
auf der zwischenstaatlichen Agenda zwischen Afghanistan und Pakistan auftauchte,
legt beredetes Zeugnis darüber ab, wie fest die Kontrolle des pakistanischen ISI
über diese Milizen bis in die jüngste Vergangenheit war. Vertieft man sich in
die Erinnerungen und Bekenntnisse ehemaliger ISI-Funktionäre und pakistanischer
Militärs (Yousaf/Adkin: Die
Bärenfalle und
Yousaf: Silent
Soldier – The man behind the Afghan Jehad ), gewinnt man indessen nicht
Eindruck, dass Goethes Geschichte vom Zauberlehrling bislang auf dem Lektüreplan
dieser Dienste gestanden haben könnte. Vor diesem Hintergrund werden allerdings
Einschätzungen nachvollziehbar, die Pakistans derzeitige Rolle in der
amerikanischen anti-Terrorkoalition als ambivalent einstufen. Bedenkt man den
Vorlauf von über 20 Jahren, der nötig war, ein geeignetes Instrumentarium der
Einflussnahme im Nachbarland aufzubauen, wäre es erstaunlich, sollte Islamabad
dieses ohne Zusicherung angemessener Gegen- bzw. Ersatzleistungen aus der Hand
geben. Die mindeste Forderung wird ein gewichtiges Wort der Mitsprache bei einer
künftigen inneren Neuordnung des Afghanistans sein.
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