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Die Rothemden-GandhianerInnen des Abdul Ghaffar
Khan
Im Zuge des US-Krieges gegen Afghanistan wird
seit geraumer Zeit über die pakistanische Grenzstadt Peshawar als einem Zentrum
des terroristischen Islamismus berichtet. Vergessen ist, dass Peshawar auch eine
gegenteilige Geschichte hat, als Zentrum eines gewaltlos-libertären Aufstands
gegen die britische Kolonialmacht, initiiert von den sogenannten "Rothemden"-GandhianerInnen
und inspiriert von der gewaltfreien Koran-Interpretation des Abdul Ghaffar Khan,
der zudem ein Pashtune (damals Pathanen genannt) ist, also zu der Volksgruppe
zählt, der heute schon quasi biologisch ein Hang zu Brutalität zugeschrieben
wird, um den Krieg gegen sie zu begründen.
Die Rothemden wurden 1929 gegründet und hatten
bereits 1930 ihren Höhepunkt in der Kommune von Peshawar, in welcher die
Rothemden gewaltlos britisches Militär zur Desertion verleitete und für kurze
Zeit die Stadt Peshawar selbst verwaltete, bis die Briten neue und loyale
Truppen heranführten.mrhr dazu
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